Haustechnik: Wärmepumpe, Solar und Photovoltaik
Mit unserer Hilfe schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern leisten gleichzeitig einen Beitrag zum ressourcenschonenden und CO2-reduzierenden Umweltschutz.

— Zwei Serien
Zwei effektive Haustechnikserien stehen zur Auswahl
Das Wort „Hybrid“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „gemischt, von zweierlei Herkunft“. Im „HybridHaus“ nutzen unsere Bauherren gleichzeitig mehrere Energiequellen zur Heizung und Warmwasserbereitung und senken so die eigenen Energiekosten.
Auf der Grundlage Ihrer Wünsche und der Anforderungen aus dem GEG installieren wir Anlagen der Firmen Buderus, Stiebel-Eltron, Daikin und Rotex.
Wer heute energieeffizient ein Haus bauen will, entscheidet sich früh für ein Heizsystem: Es bestimmt die Betriebskosten über Jahrzehnte und hängt an Grundstück, Dachfläche und Gebäudehülle. Die Grundlagen zu beiden Serien finden Sie hier, die Auswahl treffen wir gemeinsam im Beratungsgespräch.
— Wärmepumpe
„HybridHaus“ Wärmepumpe
Wärmepumpen gehören zu den effektivsten Heiz- und Warmwassersystemen: Sie machen die in Luft, Erdreich oder Grundwasser gespeicherte Energie nutzbar, entlasten Ihre Energiekosten und schonen in besonderem Maße unsere Umwelt.
-50 %
Luft/Wasser-Wärmepumpen
Nutzen die in der Außenluft gespeicherte Sonnenenergie noch bei -20 °C und machen sie für Heizung und Warmwasser nutzbar. Kein Erdaushub nötig, das Außengerät steht neben dem Haus.
-70 %
Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen
Erschließen die im Erdreich oder Grundwasser gespeicherte Sonnenenergie über Flächenkollektoren, Erdsonden oder Brunnenanlagen – sehr effektiv, aber abhängig vom Grundstück.
über -70 %
Erdreich-Wärmepumpen (Direktsystem)
Anlagen von Heliotherm mit Direktverdampfung und besonders hohen Wirkungsgraden; das Frischwassersystem erwärmt Brauchwasser sekundenschnell und behindert so die Legionellenbildung.
Die Prozentangaben sind Erfahrungswerte für die Heizkosten gegenüber einer konventionellen Heizung. Wie viel Sie tatsächlich einsparen, hängt von Gebäude, Anlage, Grundstück und Nutzung ab – wir rechnen das für Ihr Vorhaben konkret durch.

— Auswahl
Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Grundstück?
Alle drei Bauarten arbeiten nach demselben Prinzip: Sie holen Umgebungswärme auf ein nutzbares Temperaturniveau. Der Unterschied liegt darin, woher die Wärme kommt – und was dafür auf Ihrem Grundstück möglich ist.
- 1
Luft als Quelle
Das Außengerät entzieht der Umgebungsluft Wärme. Kein Erdaushub, keine Bohrung, kein Genehmigungsverfahren - die unkomplizierteste Variante, auch auf kleinen Grundstücken.
- 2
Erdreich als Quelle
Flächenkollektoren brauchen unbebaute Gartenfläche, Erdsonden brauchen eine Bohrung. Dafür ist die Quelle ganzjährig gleichmäßig temperiert.
- 3
Grundwasser als Quelle
Über Förder- und Schluckbrunnen. Setzt ausreichend Grundwasser in passender Qualität voraus und ist wasserrechtlich erlaubnispflichtig.
Was auf Ihrem Grundstück geht, klären wir vor dem Bauvertrag gemeinsam mit unseren Partnerbetrieben für Bodengutachten und Haustechnik.
— Wärmepumpe im Neubau
Wann sich eine Wärmepumpe im Neubau besonders lohnt
Eine Wärmepumpe im Neubau spielt ihre Stärken dann aus, wenn Gebäudehülle und Heizsystem zusammenpassen. Bei einem Massivhaus, das wir von Grund auf planen, ist genau das der Regelfall.
Gut gedämmte Neubauten
Je besser die Hülle, desto niedriger die nötige Vorlauftemperatur - und desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Unsere Massivhäuser werden mit Vollwärmeschutz und Dreifachverglasung gebaut.
Kombination mit Photovoltaik
Der Strom für die Wärmepumpe kommt vom eigenen Dach. Das senkt die Betriebskosten weiter und macht unabhängiger vom Strompreis.
Zusammen mit einer Flächenheizung
Die Fußbodenheizung gehört bei uns zur Standardausstattung. Sie überträgt Wärme über große Flächen und kommt mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus - die ideale Ergänzung.
Und wenn es draußen richtig kalt wird? Auch bei Minusgraden ist in der Luft noch nutzbare Wärme enthalten. Unsere Luft/Wasser-Wärmepumpen arbeiten bis -20 °C; für die wenigen Stunden darunter sorgt ein elektrischer Zusatzheizstab dafür, dass es im Haus warm bleibt.

— Solar
„HybridHaus“ Solar
Die zweite Serie kombiniert Solarkollektoren mit einem Gas-Brennwertkessel. Die eingebauten Kessel der Firma Buderus nutzen zusätzlich die Abgaswärme und erreichen so eine hohe Energieeffizienz bei niedrigen Emissionen.
Solarkollektoren zur Brauchwassererwärmung
Den größten Teil des Jahres reicht die Sonne aus, um mit 2 bis 3 Hochleistungs-Flachkollektoren bis zu 65 % der Energiekosten für die Warmwasserbereitung zu decken.
Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung
Mit 4 bis 5 Kollektoren und einem Solar-Schichtenspeicher unterstützt die Anlage zusätzlich die Heizung.
Wichtiger Hinweis zum Neubau: Seit dem Gebäudeenergiegesetz in der Fassung von 2024 müssen neu eingebaute Heizungen in Neubaugebieten zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Ob und in welcher Ausführung die Serie „HybridHaus“ Solar für Ihr Bauvorhaben in Frage kommt, klären wir deshalb im Beratungsgespräch.
— Photovoltaik
Photovoltaik: eigenen Strom erzeugen
Eine Photovoltaikanlage ist ein kleines Kraftwerk: Solarzellen wandeln Sonnenstrahlung in elektrische Energie um – für den Eigenverbrauch und die Einspeisung ins öffentliche Netz. Wir bieten sie als Zusatzleistung zu beiden Haustechnikserien an, besonders sinnvoll in Verbindung mit einer Wärmepumpe.
- Eigener Strom für Haushalt und Wärmepumpe
- Weniger Abhängigkeit von Energieversorgern
- Einspeisung ins öffentliche Netz möglich
- Batteriespeicher als Erweiterung
- Wartungsarm und geräuschlos
- Auf beiden Haustechnikserien nachrüstbar
— Zum Mitnehmen
Die Haustechnikserien als PDF
Beide Serien haben wir in kompakten Flyern zusammengefasst – mit den Systemen, den Komponenten und den Einsatzbereichen auf je zwei Seiten.
Hinweis: Die Flyer stammen aus dem Jahr 2011. Die beschriebenen Systeme und Komponenten bilden unser Angebot weiterhin ab, einzelne Angaben zu Förderung und gesetzlichen Anforderungen sind zwischenzeitlich überholt. Den aktuellen Stand besprechen wir im Beratungsgespräch.
— Technik-Beratung
Welche Haustechnik passt zu Ihrem Haus?
Wärmepumpe, Solar oder beides: das hängt am Grundstück, am Grundriss und daran, wie Sie wohnen wollen. Wir rechnen das für Ihr Vorhaben durch.

Häufige Fragen zur Haustechnik
Wärmepumpe, Solar, Photovoltaik: die Fragen, die uns Bauherren am häufigsten stellen. Ihre Frage ist nicht dabei? Sprechen Sie uns an.
Welche Heizung bauen Sie in einem Neubau ein?
Zur Auswahl stehen zwei Serien: das „HybridHaus“ Wärmepumpe mit Luft/Wasser-, Sole/Wasser-, Wasser/Wasser- oder Erdreich-Wärmepumpe und das „HybridHaus“ Solar mit Solarkollektoren und Gas-Brennwertkessel. Welche Variante zu Ihrem Grundstück und Ihrem Haus passt, klären wir vor dem Bauvertrag.
Lohnt sich eine Wärmepumpe im Neubau?
Im Neubau sind die Voraussetzungen besonders günstig: gut gedämmte Hülle, Fußbodenheizung als Standardausstattung und niedrige Vorlauftemperaturen. Genau unter diesen Bedingungen arbeitet eine Wärmepumpe am effizientesten. Wie hoch die Ersparnis gegenüber einer konventionellen Heizung ausfällt, hängt von Gebäude, Anlage und Nutzung ab.
Welche Wärmepumpe passt auf mein Grundstück?
Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe funktioniert praktisch überall, sie braucht nur einen Aufstellort für das Außengerät. Flächenkollektoren brauchen unbebaute Gartenfläche, Erdsonden eine Bohrung und Brunnenanlagen ausreichend Grundwasser in passender Qualität – Letztere sind zudem wasserrechtlich erlaubnispflichtig.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Winter?
Ja. Auch in kalter Luft steckt noch nutzbare Wärme. Unsere Luft/Wasser-Anlagen arbeiten bis -20 °C; für die wenigen Stunden darunter springt ein elektrischer Zusatzheizstab ein. Erdreich- und Grundwasseranlagen sind von der Außentemperatur ohnehin weitgehend unabhängig.
Kann ich Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren?
Ja, und das ist die häufigste Kombination. Der Strom vom eigenen Dach versorgt die Wärmepumpe direkt. Ein Batteriespeicher lässt sich ergänzen. Wir bieten Photovoltaik als Zusatzleistung zu beiden Haustechnikserien an.
Ist die Fußbodenheizung im Preis enthalten?
Ja. Die Fußbodenheizung gehört bei unseren Massivhäusern zur Standardausstattung, inklusive Verteilerschrank je Etage, Stellmotoren und Raumthermostaten. Details stehen in der Bauleistungsbeschreibung auf unserer Leistungsseite.
Wer baut die Haustechnik ein?
Feste Partnerbetriebe unseres Baukooperationsverbundes: Hilliger Haustechnik für Sanitär, Heizung und Solar sowie die Firma Peter Weithäuser für Elektro, Wärmepumpe und Photovoltaik. Alle Gewerke koordiniert Ihr Bauleiter, Ihr Vertragspartner bleibt die Bördehaus GmbH.
Gibt es Förderung für die Haustechnik?
Für energieeffiziente Neubauten und für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien gibt es Förderprogramme von Bund und Land. Welche davon für Ihr Vorhaben in Frage kommen, hängt vom erreichten Effizienzstandard ab. Einen Überblick geben wir auf unseren Förderseiten, die konkrete Prüfung gehört ins Beratungsgespräch.